Komm, geh wech! Das Blog für die Paraxoden des Leben

Thursday, September 24, 2009

ebay ist tot

ebay ist als Flohmarkt für mich gestorben. Zumindest was den Verkauf und Auktionen von Privat angeht.
ebay ist zu einer idealen Plattform für Onlinehändler geworden. Dort kann man auch professionell einkaufen. Aber ursprünglichen Flohmarktcharakter hat die Plattform längst verloren. Denn ebay hält nicht nur ordentlich die Hand bei den Provisionen auf, sondern beschneidet die Freiheit der Anbeiter ganz kollosal.

Z.B. ist es in vielen Kategorien nicht mehr möglich, reale Versanskosten einzugeben, da diese von ebay begrenzt werden. Das mag ja an sich ein Schutz vor Abzocke durch überhöhte Phantasiekosten sein, führt aber ebenfalls zu Problemen wenn die realen Versandkosten tatsächlich höher liegen. Gibt man diese in der Artikelbeschreibung an, kräht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein depperter Kunde "In der Versanskostentabelle steht aber viel weniger".
Diskussionen sind vorprogrammiert.
Ebenso wie der Zwang für alle Anbieter ab Oktober 2009 versandkostenfrei zu liefern. Dann geht das getrickse erst richtig los: Versandkostenfrei bei Abholung o.ä.
Besonders als Privatanbieter kann man bei ebay durch das Entrümpeln nicht mehr reich werden. Man zahlt eher drauf, muss damit rechnen das Dinge unter Wert weggehen und hat dann noch den Aufwand die Ware los zu werden. Schließlich muss man ja alles verpackten und frankieren oder einen Termin zur Abholung vereinbaren.

Ich bin schon seit ca. sieben Jahren auf ebay aktiv. Vorrangig als Käufer und nur sehr vereinzelt als Verkäufer. Weder als einer noch anderer hatte ich großartige Probleme bei der Abwickelung von (Ver)Käufen. Aber auf was für Deppen ich diesen Monate gestoßen bin, geht auf keine Kuhhaut.
Von den Top3 ebay-Chaoten dieses Monats möchte ich euch die penetranteste nicht vorenthalten. Die Dame hat zwar bisher den wenigsten Aufwand bedeutet und hat auch als einzige bezahlt, aber die Art der Kommunikation ist von allen Kandiaten echt die bodenloseste.


Auktionsende: 13.09.09 abends

Ihre Mail: Fr 18.09.
"Habe Am 16.09.2009 das geld überwiesen haben sie das geld schon damit ich weiss wann das gerät kommt bedanke mich schon mal im voraus."

Ihre Mail: Sa 19.09.
"Habe ihnen m 18.09.2009 eine i Mail geschikt warum andworten sie nicht haben sie das geld schon oder nicht."

Meine Antwort am 19.09.
"Hallo XXXX.

Ja, HEUTE habe ich Ihre EMail gelesen und auch HEUTE das Geld erhalten. Der Artikel wird kommende Woche in den Versand gehen.

Gruß
7SAC7"

Versand: Mo 21.09.

Do 24.09.
"ich habe ihnen die letzte woche das geld übrwiesen das gerät ist immer noch nicht das wie lange brauchen sie bis sie ein packet weg schicken melden sie sch mal."

Meine Antwort am 24.09.

"Ehrlich gesagt, Frau XXXXX, habe ich Schwierigkeiten Ihren Mitteilungen zu folgen, da diese frei von jeglicher Interpunktion und Höflichkeit sind. Daher erspare ich mir weitere Ausführungen und verweise Sie an den Frachtführer, dem die Sendung bereits am Montag 21.09.09 übergeben wurde.
Der Empfang beim Frachtführer wurde wie folgt quittiert:

Empfänger :
Name : Claudia XXXXXXX
Adresszusatz :
Strasse : Schlossstr.
Hausnummer : XX
PLZ : 66953
Ort : Pirmasens
Ortszusatz :
Land : Deutschland
Telefon :
eMail :
Sendungsverfolgung: http://privatpaketservice.hlg.de/wps/portal/PRIPS_DEU/SISYR?auftragsNummer=49263027348

MfG
7SAC7"

Wie gesagt, über die andere Kandidaten könnte ich auch noch viele viele Seiten schreiben...

Tuesday, September 01, 2009

Spät dran...

reply to Mein jährlicher Aufreger

Dortmund-Wambel, 29°C hinter schusssicheren Fenster, die ihren eigentlich Zweck schon längst nicht mehr erfüllen brauchen und die man wegen der drückenden Hitze einfach aufgehebelt hat.
Vor mir dampft ein Krug heißer Kaffee(er)satz(flüssigkeit), die Bürogemeinschaft sehnt sich wahlweise nach einem kühlen Blonden oder einer heißen Blonden. Es ist Anfang September, metrologischer Herbstanfang wie der Radiosprecher heute morgen verkündete.
In mir macht sich herbstliche Tristesse breit, vor allem wenn ich den Zeigen der Wanduhr folge, die wie in überraschte Autofahrer mit Sommerreifen nur im Schritttempo ihre winterliche Bahnen ziehen.
Ein weiterer Blick fällt in meine Süßigkeitenschublade, wo der der letzte Doppelkeks bereits den Weg aller Krümel gegangen ist.
Ich sehne mich nach Spekulatius (Lateinisch für Börsenmakler), Lebkuchen und Dominosteine.
Vor einigen Jahren noch konnte ich diese Jahresendzeitprodukte bereits mitte August käuflich erwerben. Alle mal unkomplizierter als selbst mit Backblech, Küchenwaage und Tütenhefe zu argieren.
Voller Appetit auch das winterlicher Hüftgold konsterniere ich: Die sind dieses Jahr reichlich spät dran.

Friday, April 17, 2009

PC Vernetzen

Ach, du heilige Sch***.

Eben bekam ich von einem Kollegen eine kurz Mail

Gib mal unter http://amazon.de ins Suchfeld “pc vernetzen” (ohne Anführungszeichen) ein.
Schon lustig was man da findet.
Olla, das ist schon heavy. Worüber es alles Fachliteratur gibt. Ich dachte PCs zu vernetzen wäre eine sauber Sache…
Zum Thema fällt mir gerade dieser heise Artikel ein:

Wednesday, February 04, 2009

Skandinavische (Warte)Verhältnise bei der Bahn

as man bei skandinavischen Wetterverhältnissen hierzulande oft vergebens auf die Züge der Deutschen Bahn wartet ist bekannt. Wie lautete doch gleich der Werbeslogan? “Alle reden vom Wetter. Wir nicht – Deutsche Bahn”… Wenn man hierzulande von skandinavischen Verhältnissen spricht, meint dies jedoch meistens eine bessere (soziale) Organisationsform. Im positiven Sinn also. Bei meinen Reisen durch den skandinavischen Subkontinent, ist mir besonders die andere Art der Oganisationsformen für Wartenschlangen aufgefallen. Egal ob in der Postfiliale oder am Bahnschalter: Der Wartende zieht eine Nummer und wartet darauf, dass eine Leuchtanzeige ihn zum nächsten freien Schalter bittet. Den Ort und die Gestaltung der Wartezeit bestimmt der Wartende selbst. Hierzulande kennt man dieses Prinzip am ehesten von Bürgerämtern oder, wen wunderst, von der Möbelausgabe bei IKEA.

Nun berichtet die “mobil”, die Kundenzeitschrift der Deutschen Bahn AG, in ihrer aktuellen Ausgabe 02/2009 darüber, dass diese Warteverhältnisse auch in den deutschen Reisezentren Einzug halten werden. Es wird dabei auf den Feldversuch in Nürnberg verwiesen, der mit positiver Kundenresonanz abgeschlossen werden konnte. Es scheint, dass solche revolutionären Neuerungen erst an Versuchsdeutschen ausprobiert werden müssen, bevor sie in breiter Öffentlichkeit eingeführt werden. Auch wenn der Erfolg in anderen europäischen Ländern deutlich sichtbar ist. Aber das mag an der deutschen Mentalität liegen. “Was tut ein Deutscher, wenn er eine Schlange sieht? Sich anstellen!” Schlangestehen mit Gepäck zwischen den Füßen und Kindern auf dem Arm soll bei der deutschen Bahn ja nun der Vergangenheit angehören. Man soll stattdessen Gelegenheit haben noch schnell Proviant zu kaufen oder in der Bahnhofbuchhandlung vorbei zuschauen (Böse Zungen behaupten, man würde eh nicht vorher aufgerufen, bevor man den Herrn der Ringe zu Ende geschmökert hat). Wer partout nicht auf das gelangweilte Warten verzichten möchte, soll dieses auf zusätzlichen Sitzgelegenheiten tun können, heiß es in dem Artikel.

In dem Artikel wird übrigens eingangs nicht auf skandinavische Verhältnisse verwiesen, sondern auf britische. Dabei denke ich eher an ein marodes Gesundheitssystem und kenne auch nur das Warteschlangenprinzip aus den britischen Supermärkten. Ok, ich muss gestehen, auf der Insel noch nie mit der Bahn gefahren zu sein. Über die hört man ja auch nur erschreckendes… In Skandinavien hingegen holen die Züge ihre Verspätung sogar noch rein… Seien wir also gespannt, wie die Einführung des neuen Wartesystems auf deutschen Bahnhöfen gelingt. Ich prophezeie am Anfang eine hohe Zahl von Intelligenzallergikern, die sich ohne Wartenummer anstellen bis sie schwarz werden. Aber das amerikanische Wartesystem funktioniert hierzulande ja schon. Es wird aktuell ja noch bei der Deutschen Bahn, in den Filialen der Deutschen Post und vielen anderen eingesetzt. Dabei warten alle Kunden hintereinander stehend in nur einer Schlange. Der erste Kunde am Anfang der Schlange begibt sich dann jeweils zum nächsten frei gewordenen Schalter. Anscheinend kommt dieses System den deutschen Wartegewohnheiten noch am nächsten.

Wednesday, December 31, 2008

Diättipps aus der Weihnachtsbäckerei

ok, kommt für viele jetzt zu spät.

lebkuchen

Sunday, June 22, 2008

Diese Nachricht wurde als Junk eingestuft (2) - Suicide Spam



Was soll man von ein SPAM-Email halten, die mit "Man lebt nur einmal - probiers aus!" wirbt.

Ich habe sie nicht gelesen, es ist eben SPAM. Aber Gedanken mache ich mir schon, was ich da bloß verpasst habe.
Vieleicht die neue Cyanid-Cola oder die neuste Trendsportart "Geistfahrt mit 200 km/h".
Und was wäre, wenn man wiedergeboren wird oder zum Zombie?? ..."Man lebt nur einmal"...
Bekommt man dann sein Geld zurück??? ...."probiers aus"....
Sicher eine besseres Werbeversprechen als die Geldzurück-Garantie beim Fallschirmverleih.












Wednesday, December 19, 2007

Joysticks of the World


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Trendige Farbgestaltung?! WTF?!?!?!?!





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Ähmm, das ist aber mal ein Marterpfahl.